Schritt für Schritt — vom ersten Pionierstandort zum etablierten, skalierbaren Cluster. Hier zeigen wir, was wir konkret tun und wie Sie als Pionier Teil davon werden.
K51 sucht aktuell die ersten österreichischen Pioniere — Gewächshausbetriebe, die als erste die K51-Serverheizung an ihrem Standort installieren und damit den Markteintritt in Österreich aktiv mitgestalten.
Pioniere übernehmen eine aktive Rolle: Sie liefern die ersten Realbetriebsdaten, definieren mit K51 die operativen Standards für Inbetriebnahme, Wartung und Hydraulik-Integration — und werden zum Referenzstandort für nachfolgende Betriebe.
Im Gegenzug erhalten Pioniere die wirtschaftlich attraktivsten Konditionen unseres Modells: eine höhere Wärmevergütung, priorisierten Zugang zu späteren Erweiterungen (z.B. AWH) und eine direkte Mitgestaltung der österreichischen K53-Plattform.
Sobald die Standortbeurteilung positiv ausfällt und die wirtschaftlichen Eckwerte mit dem K51-Modell zusammenpassen, schliessen wir den Pioniervertrag ab. Er ist auf eine Laufzeit von 15 Jahren ausgelegt und enthält sechs kommerzielle Bausteine.
Pionier-Exklusivität: Die stufenweise steigende Wärmevergütung gilt ausschliesslich für die Pionier-Verträge. Spätere Standorte werden zu marktüblichen Contracting-Konditionen aufgenommen — ohne den Pionier-Bonus.
| Vertragselement | Einfache Erklärung | Warum das wichtig ist |
|---|---|---|
| Garantierte Wärmevergütung | K51 vergütet jede nutzbare Kilowattstunde Wärme, die Ihr Betrieb aufnimmt — nach einer im Vertrag fixierten Preiskurve. Bei 1.5 Mio Investition beginnt die Vergütung bei 3 ct/kWh, bei 2.5 Mio bei 6 ct/kWh. | Das ist ab Tag 1 Ihre wirtschaftliche Basis — kalkulierbar und vertraglich abgesichert über 15 Jahre. |
| Stufenweise steigende Vergütung | Die Wärmevergütung steigt im Verlauf der Vertragsdauer alle zwei Jahre um 0.5 ct/kWh — getrieben durch die zunehmend bessere Vermarktung der Compute-Leistung auf dem KI-Markt. | Ihre Erlöse wachsen über die Zeit. Sie profitieren direkt davon, dass K51 die Compute-Vermarktung skaliert. |
| Wärmeabnahme-Verpflichtung | Sie verpflichten sich, die anfallende Container-Abwärme während der Vertragslaufzeit kontinuierlich abzunehmen — typischerweise rund 7.76 Mio kWh pro Jahr und Container. | Eine konstante Wärmeabnahme ist die Voraussetzung für die stabile Compute-Vermarktung — und damit die Basis, auf der K51 Ihnen die Wärmevergütung garantiert. |
| Aufstellfläche & Anschlüsse | Sie stellen die Aufstellfläche für den Container (Footprint plus Hydraulik-Anschlussfläche) bereit, sowie die Anschlusspunkte für Strom, Wärmenetz und Datenleitung. | Sie behalten die volle Verfügungsgewalt über Ihren Betrieb. K51 hat keine Standortkosten — diese Ersparnis fliesst in das wirtschaftliche Gesamtmodell zurück. |
| Stromlieferung (Pionierphase) | In der Pionierphase liefern Sie den Strom für den Container-Betrieb — rund 8 Mio kWh pro Jahr und Container, idealerweise aus erneuerbaren Quellen. | Ihre Strom-Cashflowposition wird über die garantierte und stufenweise steigende K51-Wärmevergütung gegengerechnet. |
| Wartung & Operativer Betrieb | K51 trägt die volle operative Verantwortung für Server-Betrieb, Hardware-Erneuerung, Anlagen-Wartung und Monitoring über die gesamte Vertragslaufzeit. Service-Level-Vereinbarungen sichern die Wärmeverfügbarkeit ab. | Sie konzentrieren sich auf Ihren Gärtnereibetrieb. Mit dem laufenden Betrieb der Anlage haben Sie nichts zu tun. |
Mit der Realisierung der ersten Pionieranlagen gründen wir K53 als österreichische Schwestergesellschaft. K53 übernimmt vor Ort die operative Verantwortung für den laufenden Betrieb, die Wartung der Anlage, das Monitoring und die Begleitung der Pionierstandorte — als feste, österreichische Ansprechpartnerin.
K51 (Schweiz) bleibt verantwortlich für die zentrale Compute-Vermarktung, die Hardware-Erneuerung und die übergreifende Technologie-Entwicklung. So entsteht eine klare Arbeitsteilung: K51 für das Compute-Geschäft, K53 für die Wärme- und Service-Schicht in Österreich.
Parallel wächst das System in zwei Dimensionen: in der Breite — mit Hilfe der Pioniere kommen weitere Standorte über Österreich verteilt dazu — und in der Tiefe — neue Wärmenutzungs-Optionen wie AWH (Atmospheric Water Harvesting), höhere Compute-Wertschöpfung und stärkere Anbindung an die nationale KI-Infrastruktur. Pioniere bleiben Referenz, behalten ihre Vertragskonditionen und profitieren über die stufenweise steigende Vergütung direkt von der wachsenden Wertschöpfung des Gesamtsystems.
In einem ersten Gespräch klären wir Ihre Voraussetzungen (Wärmebedarf, Stromanschluss, Standort) und rechnen die Wirtschaftlichkeit mit Ihren konkreten Zahlen durch.